Wie Tangiblee einem der ältesten Juweliere Großbritanniens im digitalen Zeitalter zu messbaren Ergebnissen verhilft.

Conversion-Rate
Nutzer, die Produkte durchstöbern
Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1856 hat sich F.Hinds Jewellers zu einem der größten Schmuckhändler im Vereinigten Königreich entwickelt. Was als kleines, von zwei Brüdern geführtes Unternehmen begann, ist heute eine Filialkette mit 116 Geschäften. Dabei hat F.Hinds das persönliche Erlebnis eines kleinen Fachgeschäfts über all seine zahlreichen Filialen hinweg bewahrt.
Als das Unternehmen 1997 seine erste Website startete – etwa zu der Zeit, als auch Amazon sein Debut feierte –, ging es nicht darum, ein Online-Einkaufserlebnis zu schaffen, sondern darum, mehr Laufkundschaft in die Geschäfte zu bringen.
Diese Vision entwickelte sich mit der Zeit weiter. Käuferinnen und Käufer sind heute bereit, auch besonders überlegte Anschaffungen wie Schmuck online zu tätigen. Doch F.Hinds möchte, dass seine Kundinnen und Kunden bei ihrem Kauf nicht nur ein gutes Gefühl haben, sondern echtes Vertrauen.
In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen kontinuierlich in seine Infrastruktur investiert, um das Weberlebnis kundenfreundlicher zu gestalten – mit dem Ziel, jeder Kundin und jedem Kunden ein realitätsgetreues Produkterlebnis zu bieten.

„Tangiblee kam zur genau richtigen Zeit zu uns“, sagt Steve Mellows, der bei F.Hinds das Digitalmarketing leitet. „Wir haben viel Arbeit in die Verbesserung unserer organischen SEO-Performance gesteckt. Wir haben einige Pay-per-Click-Kampagnen (PPC) durchgeführt. Wir waren an einem Punkt angelangt, an dem eine Investition in Software von Drittanbietern sinnvoll war.“
Da beim Unternehmen jedes Detail, das sich auf das Online-Geschäftsergebnis auswirken könnte, akribisch erfasst wird, wollte Mellows Tangiblee zunächst zurückhaltend einführen und die Wirkung messen. Wie genau sein Reporting für den E-Commerce-Bereich des Unternehmens ist, verdeutlicht er so:
„Selbst ein Anstieg der Conversion-Rate um 0,001 % kann bei uns einen spürbaren Unterschied beim Umsatz ausmachen. Wir wollten vorsichtig vorgehen und Tangiblee zunächst mit einer Testkampagne einführen.“
Für diese Testkampagne setzte F.Hinds die Tangiblee-Plattform bei 2.000 Artikeln aus den meistverkauften Produkten des Unternehmens ein. Tangiblee ermöglichte es Kundinnen und Kunden, Artikel detaillierter zu durchstöbern und eine realitätsgetreue Vorstellung von den Größenverhältnissen zu gewinnen. So können Kundinnen und Kunden jedes Produkt genauer einschätzen und gewinnen mehr Vertrauen in ihren Kauf.
Dieses Vertrauen führt zu mehr Produktinteresse und höheren Kaufraten sowie zu weniger Retouren.

Mellows hörte von seinen Online-Kundinnen und -Kunden immer wieder dieselbe Bitte: Man wolle sehen, wie der Schmuck an einer Person aussieht. So einfach und naheliegend diese Bitte auch klingen mag, die damit verbundenen Auswirkungen sind alles andere als gering – insbesondere die Kosten für die Produktfotografie.
„In der Vergangenheit hatten Kundinnen und Kunden vorgeschlagen, ‘Bilder der Produkte an Personen zu zeigen‘“, sagt Mellows.
Ob damit User-Generated-Content-Software (UGC) gemeint war oder professionelle Fotos mit Models für jedes einzelne Produkt – Mellows wusste, dass die Kosten astronomisch und für das Unternehmen nicht tragbar wären. Bei einem Produktkatalog mit Tausenden einzelnen Artikelnummern (SKUs) wäre es sowohl aus arbeitstechnischer als auch aus finanzieller Sicht unmöglich, ein professionelles Fotoshooting zu produzieren, das jedes Schmuckstück an der Hand eines Models in verschiedenen Positionen zeigt.
„Aber dieses Vorgehen würde die Fotoproduktion massiv verlangsamen und zusätzliche Kosten für Hand- oder Halsmodels verursachen. Aus unserer Sicht hätten die Vorteile für das Kundenerlebnis die Kosten und Nachteile nicht aufgewogen.“

Softwarelösungen müssen skalierbar und anpassungsfähig für digitale Produktkataloge mit hohem Umschlag und großem Volumen sein.
Nach der Testeinführung im Jahr 2018 war Tangiblee eine treibende Kraft hinter dem Anstieg der Nutzerinnen und Nutzer, die Produkte durchstöberten, um +31 % – zusätzlich zu einem gesteigerten Engagement und einer insgesamt längeren Verweildauer auf der Website.
Dieser Anstieg führte zu einem höheren Interesse der Kundinnen und Kunden, was sich in mehr Conversions und höheren Umsätzen für F.Hinds niederschlug.
„Tangiblee spielt eine wichtige Rolle für unser Wachstum“, sagt Mellows.
Zusammen mit einer neuen responsiven Website führte Tangiblee zu einem Anstieg der gesamten Conversion-Rate um 20 %.
Ende 2020 bis Anfang 2021 ergänzte F.Hinds das bestehende Erlebnis um Tangiblees Virtual-Try-On-Funktion. Tangiblee freut sich, die Ergebnisse zu teilen, die F.Hinds nach der Einführung des VTO-Erlebnisses Anfang 2022 verzeichnet.
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